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Bella WildherzBella WildherzAlle Welten
Schule · Ganztag · Hort · Naturgruppe

Lehrkräfte

Schule · Ganztag · Hort · Naturgruppe

Ich bereite vor. Ihr entscheidet.

Bei mir findet ihr eine vorbereitete Naturlernwelt mit Geschichten, Tierwissen, Forscherfragen und Missionen. Ihr wählt aus, verbindet passende Bausteine und passt sie an eure Lerngruppe an.

Darin steckt Montessori-Haltung: eine vorbereitete Umgebung, freie Auswahl und Vertrauen in den eigenen Lernweg. Meine Vorschläge geben Orientierung, ohne einen vollständigen Ablauf vorzuschreiben.

Frei kombinierbar

Nehmt euch, was zu euch passt.

Der Aufbau bleibt vertraut, auch wenn regelmäßig neue Tiere hinzukommen. Nutzt einen einzelnen Impuls oder verbindet Hören, Wissen und eigene Naturerfahrung.

Podcastgeschichte

Eine längere Tierbegegnung schafft Beziehung, Bilder im Kopf und Gesprächsanlässe.

Ellys Tierfakten & Naturfunke

Bewusst kurze Formate für kompakte Einstiege in Schule und pädagogischen Einrichtungen. Sie wecken Neugier und führen schnell zum Weiterforschen.

Tiersteckbrief

Kompaktes Wissen zu Merkmalen, Lebensraum, Nahrung und besonderen Anpassungen.

Forscherblatt

Beobachten, vergleichen, zeichnen, ordnen, vermuten und weiterdenken.

Lernbegleiter

Didaktische Hinweise, Gesprächsimpulse und mögliche Lernziele für die Planung.

Notizbuchseiten

Zeichnungen, Beobachtungen und Fragen als Einladung zum Blättern und eigenen Dokumentieren.

Naturmission

Eine konkrete Aufgabe lenkt den Blick auf Spuren, Geräusche, Strukturen oder Lebensräume draußen.

Tierlied & Musikimpulse

Lied, Lyrics und drei Zugänge zum genauen Hören, gemeinsamen Mitmachen und eigenen Gestalten.

Ein eigener Lernweg

Hinhören, mitmachen und selbst gestalten.

Auf der passenden Tierseite könnt ihr das Lied starten, die Lyrics groß zum Mitlesen öffnen und drei kurze Musikimpulse auswählen. Wenn ein Vorschlag nicht zur Gruppe passt, lässt er sich neu mischen.

Was entdecke ich?

Hinhören

Musikalische Spuren wahrnehmen, Veränderungen unterscheiden und am tatsächlich Gehörten begründen. Zum Beispiel einer Melodie folgen oder mit „Forscherohren“ in die echte Umgebung wechseln.

Wie kann ich Teil der Musik werden?

Mitmachen

Mit Stimme, Körper, Bewegung, Rhythmus, Instrumenten oder bewusst gesetzter Stille Teil der Musik werden und aufeinander hören. Zum Beispiel den Puls wandern lassen oder Frage und Antwort spielen.

Was kann aus meiner Idee entstehen?

Selbst gestalten

Improvisieren, verändern und eigene musikalische Entscheidungen treffen. Aus Tierwissen oder Beobachtungen können eine Forscherstrophe, Klanglandschaft, ein Tiermotiv oder eine grafische Partitur entstehen.

Kein Musikraum und keine besondere musikalische Ausbildung nötig. Viele Impulse funktionieren mit Stimme, Händen, Bewegung und genauem Zuhören. Einfache Orff-Instrumente oder Alltagsklänge können ergänzen.

Eine mögliche Orientierung

Vom Staunen zum verantwortlichen Handeln.

Kein Schritt ist Pflicht. Ihr dürft die Reihenfolge verändern, kürzen oder ganz anders beginnen.

  1. Begegnen

    Geschichte, Geräusch, Bild oder echte Spur eröffnen den Zugang.

  2. Fragen

    Vorwissen, Vermutungen und echten Kinderfragen Raum geben.

  3. Entdecken

    Merkmale, Nahrung, Lebensweise, Entwicklung und Lebensraum erschließen.

  4. Draußen forschen

    Spuren, Geräusche und Lebensräume untersuchen. Das Tier selbst muss nicht erscheinen.

  5. Dokumentieren

    Zeichnen, beschreiben, zählen, ordnen, erzählen oder präsentieren.

  6. Schützen & handeln

    Bedürfnisse und menschliche Einflüsse besprechen und eine kleine sinnvolle Schutzidee entwickeln.

Für euren Alltag

Von wenigen Minuten bis zum Forschertag.

Die Zeiten sind Richtwerte. Kinderfragen, Wetter, Wege und Entdeckungen dürfen den Plan verändern.

Kurzimpuls · etwa 10–20 Minuten

Passend für Morgenkreis, Übergang, Vertretung, Ruhephase oder einen spontanen Naturmoment. Eine vollständige Ergebnissicherung ist nicht nötig.

  1. Mit Ellys Tierfakten, einem Naturfunken, Hörausschnitt, Tiergeräusch oder Bild beginnen.
  2. Eine Frage und erste Vermutungen sammeln: Wo könnte dieses Tier hier leben?
  3. Eine kleine Beobachtungsfrage mit in die Pause, auf den Heimweg oder zum Spaziergang geben.
Unterrichtsstunde · etwa 45 Minuten
  1. 10 Minuten: Kurzen Hörimpuls oder Podcastausschnitt nutzen und erste Fragen sammeln.
  2. 20 Minuten: Mit Steckbrief, Forscherblatt, Notizbuch oder eigener Recherche allein, zu zweit oder in Gruppen weiterarbeiten.
  3. 15 Minuten: Erkenntnisse teilen und eine passende Naturmission vorbereiten.

Die Kinder können zwischen Zeichnen, Lesen, Hören und Forschen wählen. Ergebnisse dürfen mündlich, bildlich, schriftlich oder auf einem Klassenplakat sichtbar werden.

Doppelstunde · etwa 90 Minuten
  1. Drinnen beginnen: Tier kennenlernen, Forscherfrage wählen und Regeln für achtsames Beobachten klären.
  2. Draußen untersuchen: Auf Schulhof, Wiese, im Park oder am Waldrand Spuren und Lebensraummerkmale finden.
  3. Gemeinsam deuten: Funde dokumentieren, vorsichtig auswerten und offene Fragen festhalten.

Nahrungspflanzen, Verstecke, Fraßspuren, Geräusche und menschliche Einflüsse sind ebenso wertvoll wie eine direkte Tierbeobachtung.

Unterrichtsreihe · 3 bis 6 Einheiten
  1. Begegnung: Geschichte, Vorwissen und eigene Fragen.
  2. Tierwissen: Merkmale, Nahrung, Lebensweise und Anpassungen.
  3. Lebensraum: Bedingungen, Beziehungen und jahreszeitliche Veränderungen.
  4. Forschung: Denselben Ort wiederholt besuchen und Beobachtungen vergleichen.
  5. Präsentation: Forscherbuch, Ausstellung, Audio, Plakat oder kleine Führung.
  6. Handlung: Eine realistische Schutz- oder Informationsidee entwickeln.

Mehrere Arten aus demselben Lebensraum können Artenvielfalt und ökologische Beziehungen sichtbar machen. Dafür muss nicht jede Folge vollständig bearbeitet werden.

Ganztag, Hort oder Naturgruppe

Ein wiederkehrender Naturclub kann Orientierung geben, ohne die freie Zeit zu verschulen. Beginnt mit einem Hörimpuls oder einer Notizbuchseite. Die Kinder wählen zwischen Zeichnen, Lesen, Bauen, Spielen, Forschen und Rausgehen. Entdeckungen dürfen freiwillig erzählt oder in einem gemeinsamen Forscherbuch gesammelt werden.

Der vertraute Ablauf erleichtert mit der Zeit die selbstständige Auswahl, Vorbereitung und Dokumentation.

Projekt- oder Forschertag

Mehrere Zugänge können gleichzeitig vorbereitet werden. Nicht alle Kinder müssen dieselben Stationen besuchen oder dieselbe Reihenfolge wählen.

  • Hörstation mit Tierfakten, Naturfunke oder Geschichte.
  • Wissensstation mit Steckbriefen und Sachbüchern.
  • Spuren- und Vergleichsstation.
  • Kreativstation mit Notizbuch, Zeichnung, Modell oder Lied.
  • Draußenstation mit Naturmission.
  • Schutzstation: Was braucht dieser Lebensraum?

Zum Abschluss können ein Forschermuseum, Gesprächskreis, eine kleine Führung oder eine Sammlung offener Fragen entstehen.

Eine schnelle Planungshilfe

Fünf Fragen führen zu eurem eigenen Weg.

Startet vom Tier, vom Lernort oder von einer echten Kinderfrage aus.

01

Wie viel Zeit?

Ein kurzer Impuls, eine Stunde, eine Doppelstunde oder mehrere Termine?

02

Welche Gruppe?

Welches Alter, Vorwissen, welche Lesekompetenz, Interessen und Unterstützungsbedarfe bringen die Kinder mit?

03

Welcher Lernort?

Klassenraum, Schulhof, Park, Wald, Gewässer oder der Weg nach Hause?

04

Welcher Schwerpunkt?

Tierwissen, Beobachtung, Lebensraum, Jahreszeit, Sprache oder Schutz?

05

Welche Bausteine?

Nur hören, direkt hinausgehen oder mehrere Zugänge verbinden?

Fachliche Anschlüsse

Passend zum Lehrplan, offen im Lernweg.

Meine Inhalte sind kein amtlich zugelassenes Lehrwerk. Die folgenden Bezüge sind eine pädagogische Einordnung, beispielhaft für Bayern. Verbindlich bleiben die gültigen Lehrpläne und eure schulische oder einrichtungsbezogene Planung.

Heimat- und Sachunterricht · Jahrgangsstufen 1/2

Heimische Arten und Merkmale kennenlernen, Tiere Lebensräumen zuordnen, Anpassungen und erste Nahrungsbeziehungen erkennen sowie Veränderungen im Jahreslauf beobachten.

  • Genau betrachten, zuhören und Merkmale benennen.
  • Vermutungen zu Lebensräumen formulieren.
  • Jahreszeitliche Veränderungen wiederholt dokumentieren.
  • Achtsame Regeln im Umgang mit Lebewesen entwickeln.

Fachlehrplan HSU 1/2 ↗

Heimat- und Sachunterricht · Jahrgangsstufen 3/4

Arten vergleichen, Wald und Gewässer untersuchen und Beziehungen zwischen Körperbau, Verhalten, Lebensweise und Umwelt erkennen. Menschliche Einflüsse werden besprochen und begründete Schutzideen entwickelt.

Fachlehrplan HSU 3/4 ↗

Naturwissenschaftliche Arbeitsweisen
  • Eigene Fragen und Vermutungen formulieren.
  • Merkmale, Geräusche, Spuren und Veränderungen gezielt beobachten.
  • Informationen aus Geschichte, Bild, Text und eigener Erfahrung verbinden.
  • Funde sprachlich, zeichnerisch oder tabellarisch festhalten.
  • Beobachtung und Deutung unterscheiden.
  • Ergebnisse austauschen und offene Fragen benennen.

Der wiederkehrende Aufbau kann helfen, selbstständiges Planen und eine vertraute Forschungskultur zu entwickeln.

Bildung für nachhaltige Entwicklung

BNE verbindet hier Wahrnehmen, Verstehen, Bewerten, Handeln und wiederholte Naturerfahrungen. Kinder erkunden Bedürfnisse, Abhängigkeiten und menschliche Einflüsse und entwickeln kleine realistische Beiträge, ohne die Verantwortung für große Umweltprobleme tragen zu müssen.

BNE im LehrplanPLUS ↗

Fächerverbindende Möglichkeiten
  • Deutsch: Zuhören, Sachbegriffe verwenden, Fragen formulieren, Tiertexte verfassen und Ergebnisse präsentieren.
  • Kunst & Werken: Beobachtungszeichnungen, Modelle, Lebensraumdarstellungen und Naturtagebücher.
  • Musik & Bewegung: Tierlieder, Geräusche, Rhythmus und Bewegungsweisen.
  • Mathematik: Zählen, sortieren, messen, vergleichen und einfache Darstellungen erstellen.
  • Medienbildung: Audio und Bilder gezielt nutzen und eigene Dokumentationen erstellen.
  • Soziales Lernen: Gemeinsam forschen, verschiedene Beobachtungen respektieren und Verantwortung aushandeln.

Deutsch 1/2 im LehrplanPLUS ↗

Frühe Bildung und Einsatz außerhalb Bayerns

In Kita und Vorschule bieten sich Anschlüsse an sprachliche, naturwissenschaftliche, Umwelt- und Medienbildung sowie Beteiligung und erkundendes Lernen an. Auch andere Bundesländer behandeln Arten, Lebensräume und Naturschutz. Bezeichnungen, Jahrgangsstufen und verbindliche Kompetenzerwartungen unterscheiden sich jedoch.

Gleicht die konkrete Zuordnung mit dem aktuell gültigen Bildungs- oder Lehrplan eures Landes ab. Die Links sind Grundlagen und Beispiele, keine formale Zulassung oder Empfehlung für Bella.

Jedes Kind darf anders beginnen

Verschiedene Zugänge. Ein gemeinsames Naturthema.

Differenzierung bedeutet mehr als leichtere oder schwierigere Arbeitsblätter. Eine gemeinsame Tierbegegnung kann zu unterschiedlichen Formen des Wahrnehmens, Forschens und Ausdrucks führen.

Unterschiedliche Zugänge

Hören, lesen, betrachten, erzählen, zeichnen, bewegen, vergleichen oder draußen beobachten.

Unterschiedliche Tiefe

Vom freien Staunen über eine angeleitete Forscherfrage bis zur eigenständigen Recherche.

Unterschiedliche Ergebnisse

Erzählung, Zeichnung, Steckbrief, Tabelle, Modell, Plakat, Audio oder kleine Führung.

Auch die Reihenfolge darf verschieden sein. Manche Kinder brauchen einen klaren Impuls, andere entwickeln aus einer einzigen Spur eigene Fragen. Beides soll möglich sein.

Ziele statt Wirkungsgarantie

Was aus den Bausteinen entstehen kann.

Wiederkehrende Naturlerngelegenheiten sind mein Ziel. Daraus folgt kein Wirkungsversprechen für jede einzelne Nutzung.

  1. Angebot

    Geschichten, kurze Hörimpulse, Wissen, Forscherfragen, Notizbuch und Missionen.

  2. Nutzung

    Ihr wählt passende Bausteine und verbindet Lernen drinnen mit echten Erfahrungen draußen.

  3. Nahe Wirkung

    Kinder können Arten kennenlernen, Fragen stellen, genauer beobachten und Entdeckungen festhalten.

  4. Entwicklungsziel

    Wiederkehrende Naturerfahrungen können Wertschätzung, Selbstwirksamkeit und achtsames Handeln stärken.

Der Rahmen ist wiedererkennbar, zugangsoffen, alltagsnah und rückmeldbar: Eure Erfahrungen helfen, ihn weiterzuentwickeln.

Bevor ihr hinausgeht

Achtsam forschen. Entdeckungen sammeln.

Prüft vorab Gruppe und Ort: Aufsicht, Wege, Wetter, Kleidung, Barrieren, Allergien, Zecken- und Sonnenschutz sowie die Erreichbarkeit.

Beobachten statt stören

Keine Tiere fangen, aus Verstecken holen, füttern oder verfolgen. Schutzzeiten, Schutzgebiete und örtliche Regeln beachten.

Beobachtung & Deutung trennen

„Ich sehe ein Loch“ ist eine Beobachtung. „Hier wohnt ein Tier“ ist zunächst eine Vermutung.

Das Tier muss nicht erscheinen

Geräusche, Pflanzen, Licht, Boden, Wasser und Lebensraumstrukturen sind ebenso wertvolle Entdeckungen.

Sammelt nicht die Tiere. Sammelt die Entdeckungen. Geschichten und Materialien sollen echte Naturerfahrung anstoßen.

Direkt zum Tier

Die passenden Bausteine an einem Ort.

Tierwissen, Hörformate, Lieder mit Lyrics und Musikimpulsen sowie Materialien findet ihr gebündelt auf den Tierseiten.

Kurz beantwortet

Was ihr mich fragen möchtet.

Müssen wir alle Materialien verwenden?

Nein. Jeder Baustein darf allein stehen. Eine Geschichte, eine Frage oder eine Naturmission kann bereits genug sein.

Können wir auch ohne Podcast beginnen?

Ja. Ein Fund draußen, ein Steckbrief, eine Notizbuchseite oder ein Forscherblatt kann der Ausgangspunkt sein. Die Geschichte kann später dazukommen oder entfallen.

Für welches Alter sind die Inhalte gedacht?

Der Schwerpunkt liegt im Grundschulalter. Jüngere Kinder können über Hören, Bilder, Bewegung und kurze Beobachtungen beginnen; ältere Kinder vergleichen, recherchieren und vertiefen ökologische Zusammenhänge. Ihr entscheidet über Auswahl und Begleitung.

Brauchen wir besondere Naturkenntnisse?

Nein. Gemeinsam fragen, Vermutungen prüfen und Unsicherheit aushalten gehört zum Forschen. Lasst einen unklaren Fund lieber offen, statt ihn vorschnell zu bestimmen.

Ist Bella offiziell lehrplangeprüft?

Nein. Bella ist ein unabhängiges Naturbildungsprojekt. Die genannten Bezüge dienen zur Orientierung; Auswahl, Prüfung und Einordnung bleiben bei der Einrichtung beziehungsweise Fachkraft.

Wie funktioniert Bella bei euch?

Erzählt, welche Bausteine helfen und was euch fehlt. Bitte sendet keine erkennbaren Kinderfotos oder personenbezogenen Lerndaten per E-Mail.